Zur Person

 

Guido Nockemann studierte Ur- und Frühgeschichte und die Archäologie der römischen Provinzen in Köln sowie Historische Geographie in Bonn. Während seines Studiums nahm er an verschiedenen Ausgrabungen im Inland, Spanien, Israel, Jordanien und Nepal teil. Nach Abschluss des Studiums als Magister im Jahre 2005 ergab sich die Möglichkeit, über ein halbes Jahr lang an den Stadtkerngrabungen des Großprojekts "Bau der Nord-Süd Stadtbahn Köln" mitzuarbeiten.

Dank eines dreijährigen Stipendiums der Stiftung zur Förderung der Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier begann er 2006 mit seiner noch laufenden Dissertation über "Die bandkeramische Siedlungsgruppe Weisweiler 107 / Weisweiler 108" auf der rheinischen Aldenhovener Platte, die bereits abgeschlossen ist und im Frühjahr 2013 eingereicht wird. In dieser Arbeit wird anhand von Funden, Befunden und Netzwerken die Stellung der Siedlungsgruppe innerhalb der rheinischen Bandkeramik unter wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Aspekten geklärt.

Parallel zu seiner Dissertation arbeitete Guido Nockemann von 2009 bis 2011 als wissenschaftlicher Volontär in der Abteilung der Bodendenkmalpflege am Lippischen Landesmuseum. Dort nahm er das breite Aufgabenspektrum der Kreisarchäologie von Prospektionen bis hin zur Grabungsleitung und Betreuung von größeren Bauvorhaben war. Ein weiteres Aufgabengebiet war die Museumsarbeit am Landesmuseum, wobei er auch an der Konzeption und Ausführung der Dauerausstellung "Arminius, Thusnelda und die Schlacht im Teutoburger Wald" mitgearbeitet hat.

Von Mai 2011 bis Juli 2012 war er mit Aufbau, Durchführung und wissenschaftlicher Leitung des DAS-Projekts (Digitalisierung der Archäologischen Sammlung des Lippischen Landesmuseums) betraut. Zur Zeit ist er als Kurator der ISER-Sammlung beschäftigt, geht aber weiterhin er als freiberuflicher Wissenschaftler verschiedenen Tätigkeiten sowohl in der archäologischen Forschung als auch im musealen Bereich nach.

Guido Nockemanns Forschungsinteresse gilt vor allem dem Neolithikum und dem Einsatz von statistisch-quantitativen Auswertungsmethoden und Computeranwendungen in der Archäologie sowie der Museums- und Sammlungsarbeit. Sich selbst bezeichnet er als "Digital Native", da das Web 2.0 ein nicht wegzudenkender Teil seines privaten wie auch beruflichen Lebens ist. Intensiv erkundet er die Nutzungsmöglichkeiten des Web 2.0 sowie der Social Media für Kultur und Wissenschaftskommunikation.

 

Mitgliedschaften:

Schatzmeister der Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte (DGUF)

Sprecher des Arbeitskreises (AK) Sammlung und Internet in der Vereinigung Westfälischer Museen e.V.

Gründungsmitglied der AG Merkmalskatalog

Mitglied der AG Neolithikum und der AG CAA

Mitglied im Marsberger Heimatbund

und des Fördervereins Historisches Obermarsberg

(Co-)Autorenschaft bei Wikipedia

 

 

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